Der Sonne hinterher

Heute ging es weiter nach Norden, dem guten Wetter hinterher. Wärmer ist es zwar nicht geworden, dafür hatte ich Sonne bis zum Zielort Den Haag. Somit bin ich dann auch in der Provinz Süd-Holland angekommen.

Zuerst ging es über die Dämme der Deltawerke „Neeltje Jans“ an der Oosterschelde, den Brouwersdam und den Haringvlietdamm. Beeindruckende Bauwerke, deren Bau eine Wiederholung einer verheerenden Sturmflut in den 1950ern ausschließen soll. Alle natürlich mit gut ausgebauten Radwegen – ich bin in den Niederlanden. Die letzte Wasserüberquerung war dann eine Fährüberfahrt über die Maas, Rotterdams Zugang zur Nordsee.

Weiter ging es dann – wie schon den ganzen Tag – durch das, was im Klischee die Niederlande ausmacht: Blumenfelder, Kanäle, kleine Orte mit Windmühlen.

Den Haag als Parlaments- und Regierungssitz ist dann eher das Gegenteil – eine Großstadt. Ich habe mir dann lieber Scheveningen angeschaut. Eigentlich ein eigener Ort, wirkt aber wie ein Stadtteil von Den Haag und ist direkt mit der Tram zu erreichen. Die Niederlände haben an diesem Ort gezeigt, dass sie ihren belgischen Kollegen im Zubauen der Küste in nichts nachstehen.

Statistik: Heutige Strecke = 102,5 km / Gesamtstrecke = 2.415,3 km

„Neeltje Jans“ an der Oosterschelde

Stefan

Ein Gedanke zu ”Der Sonne hinterher

  1. na prima, da hast Du dann ja auch mal einen Tag bei Sonne genießen können, Gegenwind und Berge sind da auch nicht mehr lästige Begleiter, so macht die Tour doch gleich viel mehr Spaß.

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