2022 entstand die Idee und las sich so:
Das nächste Abenteuer steht auf der Liste: eine Besteigung des Kilimandscharos, oder etwas genauer gesagt des Kibos (auch Uhuru Peak – „Freiheitsspitze“).
Das Kilimandscharo-Massiv liegt im Nordosten Tansanias. Der höchste Berg des Massivs ist mit 5895 Metern der Kibo. Er ist auch der höchste Berg Afrikas und gehört damit zu den Seven Summits, den jeweils höchsten Berg der sieben Kontinente. Gleichzeitig ist er der höchste freistehende Berg der Erde. Auf der Rangliste der höchsten Berge nach Meereshöhe ist er allerdings noch nicht einmal unter den ersten einhundert zu finden. Auf dem Kilimandscharo gibt es große Kontraste: während es im Tal 30°C sind, kannst es auf dem Gipfel durchaus frostigen -20°C kalt sein.
Ich habe mich für die von der Westseite kommende „Lemosho Route“ entschieden, da sie die höchste Erfolgsquote aufweist. Einer Studie zufolge, die von der „Climb Kilimanjaro Guide“ Organisation veröffentlicht wurde, liegt die Gesamt-Erfolgsquote im Schnitt immerhin nur bei bei 65%. Das liegt vor allem an der für den Körper herausfordernden Akklimatisierung an die extreme Höhe.
Die Route startet im Dschungel und endet im finalen Abschnitt in der alpinen Zone. Der Aufstieg beinhaltet 5 Übernachtungen in Camps, am letzten Tag geht es dann um Mitternacht los auf den Gipfel. Der Abstieg geht mit einer Übernachtung deutlich schneller.
Hier ein Kurzfilm von meinem Veranstalter: