Petrus war wohl von meinem morgendlichen Duschen nicht überzeugt und hat mir einen kurzen Schauer kurz nach der Abfahrt zukommen lassen. Keine Ahnung, wie er den am Regenradar vorbeigeschmuggelt hat. Den restlichen Tag hat mich eine Stop-Unterstellen-und-go-Methode komplett trocken gehalten. Fairerweise muss man dazu sagen, dass Petrus direkt nach dem morgendlichen Schauer die Sonne rauskommen ließ und ich schnell wieder trocken war. Ab Mittag hat er dann bei meinem Versteckspiel aufgegeben und die eigentlich angekündigten dicken Schauer sind nördlich an mir vorbeigezogen. Immer ein paar Kilometer vor meiner Fahrtstrecke. Boden nass, Radler trocken.
Trotz der vielen Pausen bin ich wieder fast 100 km weiter nördlich in Halmstad. Eine wirklich schöne, kleine und lebendige Stadt am Fluss Nissan. Sie hat rund 75.000 Einwohner und wurde bereits im 14. Jahrhundert gegründet. 1645 fiel sie an Schweden, vorher war sie dänisch. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören das mittelalterliche Stadttor Norre Port, das als einziges der ehemaligen Befestigungsanlage erhalten geblieben ist, sowie die monumentale Skulptur „Kvinnohuvud“ (Frauenkopf) von Pablo Picasso, die direkt am Meer steht und zu den bekanntesten Kunstwerken der Stadt zählt.
Für morgen ist ein dickes und großes Regengebiet angesagt. Aber zum einen hat die Vorhersage am Vortag manchmal wenig Aussagekraft und vielleicht lässt Petrus sich ja mild stimmen, wenn ich morgens beim Losfahren ein kräftiges „auf geht’s, frisch geduscht und gründlich gereinigt“ in Richtung Himmel brülle.















Hallo Stefan. Morgen dann 100 Stunden auf dem Rad. Da möchte man ja nicht ein Po sein. Trotzdem Glückwunsch!
Peter
Hallo Peter, ja stimmt, bald sind die 100 voll. Ansonsten trifft Deine Aussage sicherlich unabhängig von den Stunden immer zu 😇😂